Saison 2025/2026 | 

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10. RWK am 06.02.2026 SV Virnsberg 1 : SG Frimmersdorf 1
4:1 Heimsieg: Spitzenduell ohne viel Glanz
Rein nach Zahlen kündigte sich am 10. RWK ein Spitzenduell in Virnsberg an. Die SG Frimmersdorf als Drittplatzierte trifft auf die Hausherren auf Rang 2. "Da kann man was erwarten.", dachten sich auch zahlreiche Fans, die von der "schwarzen Nacht" angelockt das Schützenhaus beehrten - die schwarze Maß für 5 EUR ist ein gutes Argument. Zusätzlich bekamen die Sportler die Aufmerksamkeit der Zuschauer im Stream.

So ganz erfüllte die Partie aber nicht die an sie gesteckten Erwartungen. Einzig die Paarung 1 zwischen Arwen Petter und Miriam Heubeck ließ den Ansagen bis kurz vor Schluss Taten folgen. Beide mit einem Durchschnitt von 394.75 Ringen auf 1 platziert, lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, auch wenn die Power-Girls sichtlich schwer in den Wettkampf fanden. Da leuchtete sogar eine Acht auf. Der Schlusssprint war entscheidend, denn "Miri" schoss mit einer 100er perfekt aus (die einzige "Full House" des Tages), während Arwen auf den letzten Schüssen mit zahlreichen Neunern ihren zweiten Wettkampf der Runde abgeben musste. 394:391... es sollte der Ehrenpunkt für die Frimmersdorfer Schützen werden.
Die anderen Duelle waren in ihrer Klarheit eindeutig. Auffällig: Eine wahre Flut an "blauen" Schüssen, also Achter und weniger, hielt kurzzeitig im gesamten Feld der Schützen Einzug. In dieser Häufung sah man dies zum ersten Mal. Sicherlich auch ein Grund, warum mit Joshua Petter im Duell 2 nur ein einziger weiterer Schütze die 390er Marke knackte. Er siegte gegen Jakob Heubeck im einzigen reinen "Jungsduell" mit 390:380.
Emilia Petter reihte sich ebenso in den Kreis der erfolgreichen Duellschützen mit einem 382:376 gegen Dietmar Schorr ein. Emilia ist mit dem neunten Sieg im zehnten Wettkampf die aktuell erfolgreichste Einzelschützin.
Man kann es nicht hoch genug einschätzen, dass Leonie Lederer trotz gesundheitlicher Makel an diesem Abend an den Stand ging und sich durchbiss. Mit einem 381:378 Erfolg wurde sie schließlich auch mit Punkten gegen Christian Heubeck belohnt.
In der Hinrunde fand auf Position 5 ein wirklicher Showdown statt. Bis zuletzt lief alles auf ein Stechen raus, aber am Ende ging Johannes Strauß als glücklicher Sieger gegen Katrin Kaiser hervor und entschied den gesamten Wettkampf mit 3:2 für Virnsberg. In der Rückrunde war von dieser hohen Spannung nichts zu sehen. Spätestens ab der zweiten Serie hatte der Virnsberger einen 8-Ringe-Vorsprung. Beide nutzten ungewollt die Scheibe etwas großzügiger aus und kämpften mehr gegen den eigenen Kopf, als gegen den jeweiligen Gegner. Mit 374:368 Ringen hieß der Sieger nach 40 Schüssen Johannes Strauß.
Ein langer gemütlicher Abend folgte und die Chance auf die Teilnahme zum Ausscheidungswettkampf um die Bayernliga nimmt langsam Formen an. Da schmerzt es potentiell schon zu wissen, dass in der neuen Saison der Gemütlichkeitsfaktor im Falle eines Aufstiegs deutlich niedriger sein dürfte.

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