Das Jahr klingt mit dem letzten Wettkampf der Gauligen aus. Natürlich könnte man an dieser Stelle den berühmten Weihnachtsspruch des Fußballkaisers zitieren, aber vermutlich weiß jeder sowieso, wie es gemeint ist. Zwei Heimwettkämpfe und einmal auswärts. Ergo, die Heimfans kommen vor dem Beamer sicherlich auf ihre Kosten und sind herzlich eingeladen... Auswärtsfans natürlich auch. Es lockt ein Holzofen und die erste adventliche Stimmung im Schützenhaus.
Gipfeltreffen könnte die Gruppe vorentscheiden
Ein einziges Mal verlor die 2. Mannschaft in dieser Saison bislang. Beim SV Buch am Wald 1 gab es ein ungeplante, aber zugleich deutliche Klatsche beim Saisonauftakt (1488:1478). Wenig später waren die "Bucher" ihre Tabellenführung aber wieder los, denn die 2. Mannschaft blieb seit dem 1. RWK fehlerfrei und konnte dank zuletzt stabiler, mannschaftlicher Geschlossenheit den Schnitt auf 1501,2 Ringe steigern - der drittbeste aller Gaumannschaften. Ein Beispiel für die Dominanz war am 5. RWK der klare 1511:1443 Heimsieg gegen den SSV Egenhausen 1. Aber die "Bucher" taten es dem Tabellenführer gleich und siegten gegen Rauenzell mit 1442:1485.
Somit entscheidet sich zum Rückrundenauftakt, ob die Virnsberger ihre Tabellenführung festigen, oder aber der SV Buch am Wald 1 dem angepeilten Aufstieg in die Gauoberliga durch einen Kraftakt näher kommt. Keine Frage, der Heimvorteil ist ein Virnsberger und 384 Ringe von Finja Lederer bewiesen: Diesen Vorteil nutzt das Team Virnsberg bestimmt wieder aus.
Bitter, bitter, bitter
Eine Hinrunde zum Abhaken musste die 3. Mannschaft erleben. Das Erfolgserlebnis blieb nach Punkten gänzlich aus, lediglich ein paar Highlights bei den Einzelergebnissen konnten hier und da die Laune steigern. Entsprechend spiegelt der letzte Platz in der Gruppe A3 das Erlebte wider.
Aber nicht alles ist Grau wie der Herbst. Bei der 1440:1389 Auswärtsniederlage gegen Elpersdorf 1 konnte Carolin Strauß ihren erst zweiten Wettkampf mit 339 Ringen als Ersatzschützin meistern.
Am 6. RWK der Saison geht die Reise in die Nachbarschaft zum SV Unternbibert 1. Die Hinrunde - wie einleitend beschrieben von einer Niederlage geprägt (1440:1416) - wird hoffentlich kein Ohmen sein. Aber nach Ringen, Virnsberg 3 durchschritt sogar die 1400er Marke nach unten (1399,60), hat Unternbibert 1 leichtes Spiel (1433,20). Es wäre schon fast ein Weihnachtswunder, wenn dem Virnsberger Quartett in der Underdog-Rolle der Lucky Punch gelänge. Aber warum denn eigentlich nicht? Brav waren sie ja.
Heimflair gegen Windsbach
Beinahe wäre der zweite Erfolg der Saison gelungen. 4 Ringe zum Nachteil der 4. Mannschaft stellten sich jedoch zwischen dem SV Insingen 1 und den zwei angepeilten Punkten (1354:1350). Aufgemerkt: Ein Dank gilt Mike Bradley, der sich mit 331 Ringen für Jürgen Seufert als Ersatzschütze auf die Reise nach Insingen machte. Wie auch die 3. Mannschaft hütet die Vierte beständig den letzten Tabellenplatz.
Und nun beginnt die Rückrunde gegen Windsbach 4, die der 4. Mannschaft eine deutliche Saisonauftaktklatsche beibrachten (1384:1351). Vielleicht hilft das Virnsberg-Flair etwas, um das Ziel weiter verfolgen zu können, die "rote Laterne" spätestens am letzten Wettkampftag abgeben zu können.
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