Am Freitag, dem 6. Dezember, traten die Sommerbiathleten Moritz und Andreas Uhl vom SV Virnsberg beim Nikolauslauf des TSV Heilsbronn an. Die beiden Athleten zeigten nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sondern bewiesen auch, wie vielseitig sie abseits des Biathlon-Sports unterwegs sind.
Ein besonderer Lauf unter Flutlicht
Der Nikolauslauf, inzwischen eine feste Größe im Heilsbronner Laufkalender, zog erneut zahlreiche Läuferinnen und Läufer an. Auf einem 650 Meter langen Rundkurs, der in den Vorjahren unter Flutlicht stimmungsvoll ausgeleuchtet war, kämpften Anfänger und Ambitionierte gleichermaßen um persönliche Bestzeiten. Neben der familiären Atmosphäre, abwechslungsreicher Musik und handgestoppter Zeitnahme begeisterte die Zuschauer vor allem der enge Kontakt zu den Athleten. Für Verpflegung und gute Laune war ebenfalls gesorgt, was den Lauf zu einem echten Gemeinschaftserlebnis machte.
Ein spannendes Rennen lieferte Moritz ab, der die fünf Runden mit Bravour meisterte. In den ersten beiden Durchgängen zeigte Kampfeslust und hielt sich sogar auf dem dritten Platz im Gesamtfeld. Doch in der vorletzten Runde musste er den dritten Platz an eine Konkurrentin abgeben, die ihn überholte. Trotzdem ließ sich Moritz nicht aus der Ruhe bringen und konnte an seiner Rivalin dranbleiben. In der Gesamtwertung (15:11 Minuten) belegte er einen respektablen vierten Platz, während er in seiner Altersklasse den dritten Rang erreichte – eine großartige Leistung!
Das Highlight des Tages für Moritz war jedoch nicht nur die sportliche Platzierung: Überglücklich nahm er ein Paar Weihnachtssocken und einen Schokonikolaus als Preis entgegen – eine Belohnung, die ihm ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.
Andreas Uhl bewies im Hauptlauf nicht nur Ausdauer, sondern auch ein gutes Gespür für die Streckenverhältnisse. Zu Beginn der acht Runden war die Strecke noch relativ gut passierbar, doch mit jedem Durchgang verwandelte sich der Untergrund zunehmend in eine matschige Herausforderung. Besonders in den engen 180 Grad-Kurven wurde es anspruchsvoll: Hier war es nötig, das Tempo deutlich zu reduzieren, um nicht auszurutschen.
Trotz der schwierigen Bedingungen fand Andreas ab der dritten Runde seinen Rhythmus und begann, Läufer vor ihm einzuholen. Diese Aufholjagd zahlte sich aus: Mit einer starken Zeit von 23:07 Minuten sicherte er sich einen soliden 14. Platz im Mittelfeld – eine beachtliche Leistung angesichts der anspruchsvollen Strecke. Ein Rennen, das nicht nur Kondition, sondern auch Köpfchen verlangte – und Andreas meisterte beides!
Wir danken abermals Jörg Behrendt für das zur Verfügung stellen der Bilder.
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