Jetzt ist es spätestens klar: Die Saison befindet sich in den Ligen der Gauklasse auf der Zielgerade. Der 9. RWK läutet zum vorletzten Wettkampf der Saison 2025/2026. Für die Virnsberger Teams geht es eigentlich nur noch um Schönheitskorrektur. Besucher sind auch am kommenden Freitag wieder herzlichst im Virnsberger Schützenhaus Willkommen, ein Heimwettkampf wird den Besuch umrahmen.
Die goldene Ananas braucht einen Besitzer
Zwischen dem SV Virnsberg 2 und der SV Rauenzell 1 geht es am 9. RWK um ... nichts. Naja, so ganz kann man das auch nicht sagen. Ein einziger Patzer der "Bucher" Schützen reicht aus und die Virnsberger können wieder auf Platz 1 springen. Dies ist aber eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist da schon eher, dass Virnsberg (Platz 2) und Rauenzell (Rang 3) den Vizemeister unter sich ausmachen. In der Hinrunde war bei 1511:1436 Ringen kaum ein Platz für Zweifel an der Favoritenrolle der Virnsberger. Das unterstreicht ebenso der Virnsberger Schnitt von 1505,50:1451,25. Nach Windsbach 2 (1.519,87) und Elbersroth 1 (1.509,00) - beide in der Gauoberliga, liegt der SVV-Schnitt auf Rang 3 der inoffiziellen Mannschaftsrangliste.
Dabei darf die fast makellose Serie mit der Virnsberger Brille gerne ihre Fortsetzung finden, bislang kam der Sieger sechs von acht Mal von der Frankenhöhe.
Helfen wird dem Team Virnsberg die blendende Form von Finja Lederer, die am 8. RWK gegen Colmberg 1 (1516:1458) mit 389 Ringen die 390er Marke knapp verpasste. Rauenzell setzte sich mit 1452:1440 gegen Neuses 1 durch.
Point of no return
Am 6. Platz ist nichts mehr zu rütteln. Nach der 1432:1419 Niederlage gegen Weißenbronn, hat die 3. Mannschaft bereits vorzeitig die Quittung bekommen. Eine Ergebniskorrektur gegen Lehrberg 3 ist das höchste der Gefühle. Beispielsweise könnte der 1400er Schnitt sprichwörtlich noch einmal ins Visier genommen werden.
Lehrberg erscheint nicht unschlagbar und hatte mit 1427:1394 Ringen gegen Rügland 1 am 8. RWK das Nachsehen.
Von Schwäche war aber in der Hinrunde nichts zu sehen. Die Lehrberger fuhren stolze 1469 Ringe auf und hatten gegen die Virnsberger (1411) nur bedingt Mühe. Im bekannten Lehrberger "Aquarium" liegt der Heimvorteil definitiv auf der Seite der Gastgeber. Die Dritte kämpft in der Runde weiter meist gegen sich selbst. Erfreut würde das Virnsberger Fanvolk gerne einen Gegenbeweis in Empfang nehmen.
Die "rote Laterne" erlischt nur noch rechnerisch
Zu Gast in Leibelbach darf die 4. Mannschaft zum vorletzten Mal in der Saison ihre Leistung abrufen. Die Leibelbacher holten mit einem deutlichen 1387:1339 Sieg gegen Petersaurach die Zähler und machten Boden auf Team Virnsberg gut. Die Virnsberger konnten erwartungsgemäß gegen Tabellenführer Aichau (1373:1422) nichts ausrichten.
In der Hinrunde scheint der Gegner Leibelbach ein sympathischer Gegner zu sein. Die einzigen Saisonzähler holte die Vierte ausgerechnet gegen Leibelbach und verpasste dabei sogar knapp die 1400er Marke (1391:1369). Der erst 26. RWK beider Vereine gegeneinander wird vermutlich jeden Ring benötigen, um die Chance zu wahren, den letzten Platz doch noch verlassen zu können. Das Kellerduell zwischen Rang 5 und Rang 6 hat somit seine Bewandtnis. Rechnerisch ist alles noch drin, aber Grundlage für das "Hätte hätte" ist ein Sieg am 9. RWK in Leibelbach.
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