Am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaft der Sommerbiathleten stand ein geteilter Tag an. Am Morgen kämpfte sich der Nachwuchs durch den Sprint. Moritz Uhl nahm die drei Kilometer mit zweifacher Schießeinlage in Angriff und erlebte beim Liegendschießen mit zwei Fehlern einen kleinen Rückschlag. Beim Stehendschießen bleib nur eine Klappscheibe stehen. Trainer Robert Strauß attestierte kurz und bündig: "Solides Rennen." Auf Rang 17 beendete Moritz, der dieses Jahr ganz neu in der Jugendklasse gestartet war, seinen zweiten Sprint auf nationaler Ebene.
Am Nachmittag durften Sebastian Ernst und Andreas Uhl im Massenstart der "Großen" ran. Am Streckenrand feuerte Dominik Mages zusammen mit Robert an, Mages musste verletzungsbedingt seinen Start streichen. "Sebi" setzte sich von Beginn an mit in der Führungsgruppe fest, Teamkollege Andreas folgte im Mittelfeld. Vier Schießeinlagen unterbrachen die sechs Kilometer. Das zweifache Liegendschießend wurde von zwei Stehendeinlagen abgelöst. Das erste Schießen zog das Feld auseinander. Lediglich Andreas konnte im dritten Schießen fehlerfrei vom Schießstand gehen, ansonsten mussten beide stets mindestens einen Fehler verbuchen. Die Fehlerbilanz von Sebastian lautete 1,2,1,1. Andreas verbuchte 2,1,0,1. Während sich Andreas sichtlich zufrieden mit dem 10. Platz unter die bekannten "Top Ten" durchbiss, war es bei Sebi wahrscheinlich genau ein Fehler zu viel, denn auf den neuen Deutschen Meister fehlten dem Virnsberger lediglich 35.2 Sekunden. Aber auch die Silbermedaille zauberte ihm ein Lächeln auf die Lippen. Zweiter Tag, zweite Medaille - läuft!
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